Im Rahmen der Gesamteinsatzübung der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz wurden neben den aktiven Angehörigen der Feuerwehr auch ehemalige Feuerwehrangehörige sowie feuerwehrinteressierte Personen zur Übung eingeladen.
Gemäss der Übungsannahme zog ein heftiges Unwetter über den Talkessel von Schwyz. Infolge einer Verklausung des Tobelbachs in Ibach wurde das Gebiet Alte Gasse in Ibach stark in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der Wetterlage und der daraus resultierenden Schadenssituation löste die Kantonspolizei Schwyz bei der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz das Alarmierungsmodul „Mokos-Unwetter“ aus.
Die Übung begann im Feuerwehrlokal Schwyz mit der Einweisung der Teilnehmenden sowie der Inbetriebnahme der notwendigen Führungsstrukturen. Der Kommandoraum wurde während des gesamten Übungsverlaufs betrieben und sicherte die Koordination der eingehenden Meldungen und Einsätze.
Im weiteren Verlauf wurden verschiedene Einsatzmeldungen gemäss Übungsdrehbuch über das Mokos-System beziehungsweise als Prioritätsmeldungen eingespielt. Die eingehenden Ereignisse wurden durch die Führungs- und Einsatzkräfte beurteilt, priorisiert und entsprechend bearbeitet.
Ziel der Übung war die Überprüfung und Festigung der Führungsabläufe bei Unwetterlagen, die Koordination mehrerer parallel verlaufender Ereignisse sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehrorganisation unter erhöhter Einsatzbelastung.
Ab 21:15 Uhr wurde zusätzlich die Verpflegungsorganisation aufgebaut und in Betrieb genommen. Dadurch konnte die Versorgung der Einsatzkräfte bei einem länger andauernden Ereignis sichergestellt und der Bereich Logistik praxisnah geübt werden.
Die Gesamteinsatzübung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Abläufe des Konzepts „Mokos-Unwetter“ unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Gleichzeitig erhielten ehemalige Feuerwehrangehörige sowie interessierte Besucher einen Einblick in die aktuellen Führungs- und Einsatzstrukturen der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz.